Wafters, Popups oder Hookbaits?

Wafters

Popups

Hookbaits

Boiliehersteller aus Leidenschaft

Angeln ist unsere Passion, Karpfenangeln unser Leben! Seit unserer Kindheit sind wir mit dem Wasser verbunden. Angeln ist nicht nur ein Hobby, es erfüllt uns. Der Nervenkitzel wenn die Rute pfeift, die Anspannung die abfällt, wenn man den Fisch im Netz hat. Das ist jedes mal etwas Besonderes.

Karpfenangeln

Hinter vielen erfolgreichen Angelsessions steckt weit aus mehr als nur Glück und ein Haken mit Boilie im Wasser. Oft müssen die Karpfen gesucht werden. Wo im See stehen sie? Wo im See schwimmen sie ihre Bahnen? Wo im See fressen sie am liebsten? Als Angler muss man beobachten können, teils sieht man die typischen Blubberblasen der Karpfen aufsteigen. Wer ganz viel Glück hat, sieht auch mal die ein oder andere Flosse. Im Frühjahr zur Laichzeit springen die Karpfen fast so anmutig wie Delfine und schlagen sich durch den Aufprall auf der Wasseroberfläche den restlichen Laich aus dem Körper.

In der Natur sein ist definitiv nicht langweilig, auch wenn Karpfenangeln zum Ansitzangeln gehört. Einen vorübergehend festen Angelplatz hat auch seine Vorzüge. Man kann es sich mit Zelt oder Schirm gemütlich machen. Morgens mit den ersten Sonnenstrahlen samt Kaffee in der Hand am Gewässer sitzen und zuschauen wie die Welt aufwacht. Die Vögel immer lauter zwitschern, das Wasser aktiver wird, Enten hinaus schwimmen. Und auch mal einen Jogger grüßen, der den frühen Morgen nutzt.



Da kommt der Fisch

Mit der Stille und Gelassenheit kann es aber auch schnell zu Ende sein. Wendet sich das Blatt und der Karpfen beisst an, dann gibt es richtig was zu tun. Die Angel pfeift ab, man stürmt zur Rute, zieht an und der Kampf mit dem karpfen beginnt. Die Füße suchen besseren halt, der Körper gleicht den Zug des hoffentlich großen Karpfens aus. Die Bremse hilft und der Trill beginnt. Immer wieder kommt man zu dem Punkt, man hätte ihn fast am Land. Immer wieder zieht er zurück und versucht zu entkommen. Die Hoffnung auf einen neuen PB (personal best) steigt an. Die Muskeln brennen in den Armen und der Karpfen gleitet wie von selbst in den Käscher. Durchatmen, Kraft sammeln und raus mit dem Fisch.

Der Karpfen

Die Freude mischt sich schnell mit Stolz. Ein einzigartiger Fisch mit großem Maul, top gehakt in der Unterlippe. Karpfen sehen für den Laien alle in etwa gleich aus. Mit und ohne Schuppen. Der Angler sieht mehr, eine besondere Färbung der Flossen sticht genauso ins Auge wie das Muster der Schuppen. Ob Spiegler oder Schuppi, beide haben etwas für sich.

Große Karpfen bringen gerne mal bis zu 25 KG auf die Waage, in Ausnahmefällen sogar über 30 KG. Karpfen können ausserdem auch ein sehr hohes Alter erreichen. Gute 45 Jahre kann er in der Wildnis werden. Sowohl Lebensdauer als auch das Wachstum ist von seinem Habitat abhängig. In kühleren Ländern wie England werden sie nicht ganz so groß wie zum Beispiel in Italien. Der Rekordfisch von 2018 wog ganze 51,2 KG, er wurde in Ungarn gefangen. So schwere und alte Karpfen sind aber äußerst selten.

Eine neue Chance für den Angler

Der Haken und die Montage werden kontrolliert, erneuert und mit viel Fingerspitzengefühl optimiert. Mit Blick auf das Wasser wird abgeschätzt ob man den Futterplatz auch nochmal bestückt. Die Boilies sind wichtig, sollen den Karpfen locken und zum Fressen animieren. Bis er sich selbst Hakt können Stunden oder auch nur Minuten vergehen. Egal wie gut man vorbereitet ist, manchmal blankt man auch. Bekommt keinen Biss. Ärgerlich für den Angler, er geht innerlich auf Fehlersuche. Muss er enttäuscht die Zelte abreisen hat er trotzdem zumindest frische Luft und neue Energie für den Alltag getankt.